KI – USE CASES

(c) bremenports Gmbh & Co.KG
Obwohl die Binnenschifffahrt emissionsärmer als der Güterverkehr auf Straße und Schiene ist, bleibt sie eine unterschätzte Alternative in der Logistik. Engpässe in der Infrastruktur sowie analoge Verfahrens- und Kommunikationsprozesse erschweren es, ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Mit Projekten wie „IW-NET“, „Tide2Use“ und „Binntelligent“ arbeitet die Hafenmanagement-Gesellschaft bremenports Gmbh & Co. KG mit ihren Bremer Partnern aus Forschung und Entwicklung an Lösungen für eine effiziente Binnenschifffahrt auf der Weser.
Videospiele sind eine geeignete Plattform, menschliches Verhalten zu beobachten, aufzuzeichnen und zu analysieren. Die Spiele können aber auch davon profitieren, menschenähnliches Verhalten zu nutzen, um die Glaubwürdigkeit der virtuellen Welt zu erweitern. Ein Forscherteam von der Universität Bremen hat mit „Deep Player Behavior Modeling“ (DPBM) eine Technologie entwickelt, Strategien und Stile einzelner Spielerinnen und Spieler detailgetreu zu replizieren.
Phalaenopsis-AI-masks_RoBoTec
Er trägt weder Gummistiefel noch Gartenschürze, beweist aber dennoch einen grünen Daumen: Der RoBo®Cut ist schnittsicher, was Ableger betrifft. Damit zeigt das Bremer Unternehmen RoBoTEC, dass Digitalisierung auch in der Pflanzenzucht zum Einsatz kommen kann – mit Künstlicher Intelligenz und Laser nehmen sie eine Vorreiterrolle in punkto Pflanzenvermehrung ein.
Remo auf der Landingpage von REMONDIS
Den richtigen Bewerber oder die richtige Bewerberin für eine Stelle zu finden, ist nicht leicht. Recruiting-Prozesse können sowohl für die Bewerbenden als auch für die Personalabteilungen kompliziert, langwierig und wenig zielführend sein, vor allem wenn es an Fachkräften mangelt. Chatbots bieten hier eine effektive Lösung, das qualifizierte Personal zu finden.
Annemarie Popp, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Einmal zum Mars, bitte! Mit Robotern können ferne Planeten erkundet werden, die der Mensch heute noch nicht einmal betreten kann. Für solche Missionsszenarien entwickelte das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) den hybriden Fahr-Schreitrover SherpaTT.
(c) SZENARIS GmbH
Im Berufs- und Arbeitsleben kommt Bewegung häufig zu kurz. Beim eigenständigen Training mit Fitnessgeräten oder Videos passieren jedoch Fehler, die leicht vermieden werden könnten. Das Bremer Unternehmen SZENARIS GmbH arbeitet deshalb zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft und Wissenschaft an einem Bewegungstraining mit intelligenten Agent:innen und Robotersystemen. Ziel ist es, den Spaß an Bewegung spielerisch zu fördern und so die gesundheitliche Rehabilitation zu unterstützen.
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Kunst und Künstliche Intelligenz (KI) – passt das zusammen? Sogar sehr gut! Das zeigt das Team von Fabular: Das Start-up hat eine Softwareplattform entwickelt, die Kultur-institutionen hilft, Verbindungen zwischen Kunstwerken herzustellen und Narrative für bisher unentdeckte Geschichten zu entwickeln.
WS-system-GmbH_Datenbrillen-einsatz_3-min
Bilder und Texte, die vor dem Auge projiziert werden, klingen für die meisten Menschen wohl eher nach Science-Fiction als nach Realität. Ein Zukunftsgefühl vermitteln die Smart Glasses von Ubimax tatsächlich, denn die Datenbrillen erweitern das eigene Sichtfeld um zusätzliche Informationen – das Stichwort lautet Augmented Reality.
Die Tourenplanung gehört in der Logistik zu den schwierigsten Aufgaben. Je mehr Aufträge, Fahrzeuge und Warenumschläge berücksichtigt werden müssen, desto komplexer wird die Berechnung einer effizienten Tour. Wenn auch noch verschiedene Verkehrsmittel zur Auslieferung genutzt werden, sind herkömmliche Programme zur Routenoptimierung schnell überfordert. Die XTL Kommunikationssysteme GmbH entwickelt genau dafür eine KI-basierte Lösung.
(c) Ubica Robotics GmbH
Wenn in stationären Einzelhandelsfilialen nach Ladenschluss das Licht ausgeht, startet der Scanroboter von Ubica Robotics. Er fährt autonom durch die Filiale, erfasst mit Hilfe von Bilderkennungsverfahren und künstlicher Intelligenz hochgenaue Daten zum Filial- und Regalaufbau sowie der Warenpositionen und -verfügbarkeit. So unterstützt Ubica Robotics die Konkurrenzfähigkeit stationärer Supermärkte gegenüber von Online-Shops mit Hilfe von KI und Robotik.
IMG_2808_ap-minDFKI GmbH, Foto: Annemarie Popp
Lähmungserscheinungen, ein nach unten hängender Mundwinkel, plötzlich auftretende Sprachstörungen – wenn diese Symptome auftreten, lautet die Diagnose häufig Schlaganfall. Ein Exoskelett hilft betroffenen Patienten bei der Rehabilitation ihrer Bewegungsfreiheit. Entwickelt hat es das DFKI am Standort Bremen.
Flatfish_1_DFKIDFKI
Leuchtend gelb, erinnert an eine Flunder und strotzt vor Technik: Das DFKI hat einen autonomen Tauchroboter entwickelt, um die Inspektion von Unterwasseranlagen zu unterstützen. Das Unterwasserfahrzeug FlatFish nimmt Bilder auf und erleichtert dadurch die Wartung von Tiefseekabeln und Offshore-Anlagen.