BREMEN AI Branchenbuch DFKI

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) wurde 1988 als gemeinnützige Public-Private-Partnership (PPP) gegründet. Es unterhält Standorte in Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen, ein Projektbüro in Berlin und Außenstellen in Osnabrück und St. Wendel.

Das DFKI ist auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien auf der Basis von Methoden der Künstlichen Intelligenz die führende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung Deutschlands. In der internationalen Wissenschaftswelt zählt das DFKI zu den wichtigsten „Centers of Excellence“.

DFKI-Bremen-RIC

© DFKI GmbH, Foto: David Schikora

Am Bremer Standort unterhält das DFKI das Robotics Innovation Center (RIC) unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Kirchner und die Cyber-Physical-Systems (CPS) unter Leitung von Prof. Dr. Rolf Drechsler. Die Standortleitung liegt bei Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Frank Kirchner.

Robotics Innovation Center (RIC)

Hier entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Frank Kirchner mobile Robotersysteme, die an Land, zu Wasser, in der Luft und im Weltraum für komplexe Aufgaben eingesetzt werden. Dabei kooperiert das RIC eng mit der Arbeitsgruppe Robotik der Universität Bremen.

Das DFKI mit Sitz in Kaiserslautern, Saarbrücken und Bremen sowie dem Projektbüro in Berlin ist das weltweit größte Forschungszentrum auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz.

© DFKI GmbH, Robotics Innovation Center

Das Robotics Innovation Center ist ein junger, dynamisch wachsender DFKI-Forschungsbereich mit internationalem Charakter. Derzeit zählt es über 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Teilen der Erde, die in der Forschung und Entwicklung tätig sind. Mehr als 75 studentische Hilfskräfte unterstützen die Projektgruppen. Das RIC arbeitet eng mit der ebenfalls von Prof. Dr. h.c. Dr. Frank Kirchner geleiteten Arbeitsgruppe Robotik an der Universität Bremen zusammen.

In öffentlich geförderten Verbund- und Forschungsprojekten oder im Auftrag der Industrie werden intelligente Roboter für die unterschiedlichsten Anwendungsfelder konzipiert. Dazu zählen die Unterwasser-, Weltraum-, SAR- (Search and Rescue) und Sicherheitsrobotik, Logistik, Produktion und Consumer (LPC), Kognitive Robotik, E-Mobility sowie Rehabilitationsrobotik. Der Fokus liegt stets auf einem schnellen Transfer von Forschungsergebnissen in reale Anwendungen.

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Cyber-Physical-Systems (CPS)

Der Forschungsbereich Cyber-Physical Systems beschäftigt sich mit dem technischen Entwurf von intelligenten, vernetzten Systemen. Im Fokus der von Prof. Dr. Rolf Drechsler geleiteten Forschung und Entwicklung stehen die Sicherheit und korrekte Funktion dieser immer komplexer werdenden Systeme, die beispielsweise in Smartphones, Autos und Flugzeugen zum Einsatz kommen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten dabei eng mit der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur der Universität Bremen zusammen.

Cyber-physikalische Systeme stellen eine Verbindung zwischen der digitalen (cyber) und der physikalischen Welt her. Bereits heute bestimmen die zunehmende Vernetzung verschiedenster technischer Systeme, ihre Einbettung und wachsende Autonomie in vielen Bereichen unseren Alltag — vom Smartphone über das Auto bis zu Medizintechnik und Cloud Computing.

© DFKI GmbH, Cyber-Physical Systems

Teil des Forschungsbereichs ist das Bremen Ambient Assisted Living Lab (BAALL), eines von sechs DFKI Living Labs, in dem innovative Technologien getestet, evaluiert und demonstriert werden: Das BAALL ist eine reale, 60 Quadratmeter große alters- und behindertengerechte Wohnung, in der mobile Assistenz- und Umgebungssysteme für Menschen, die in ihrer Bewegung eingeschränkt sind, entwickelt werden.

Anwendungsnahe Entwicklung findet auch im Rahmen des Fußballroboterteams B-Human statt. Hier leiten DFKI-Wissenschaftler ein Studierendenprojekt in Kooperation mit der Universität Bremen an, bei dem sichere und robuste Software entwickelt wird, die die Roboter autonom und im Team agieren lässt. Die hier entwickelten Algorithmen werden auch in anderen Bereichen eingesetzt.

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